Sonntag, 14. März 2010
Arzt-Patienten-Dialog

Arzt: Guten Morgen! Also ihr Entzündungswert ist in Ordnung.
Patientin: Nein, der ist nicht in Ordnung! Das fühlt sich nämlich so an, als ob ich Kartoffeln unter den Füßen habe.

Arzt: Ich weiß nicht, ob Sie mich verstanden haben, der Entzündungswert ist in Ordnung.
Patientin: Nein, das kann nicht sein, da ich da hinten am Rücken so einen Hubbel habe.

Arzt: Wie kommen Sie denn mit den Therapien zurecht?
Patientin: Ja, muss ja!

Arzt: Legen Sie sich mal hin. Nein, legen Sie sich ruhig auf den Rücken, nicht auf den Bauch. So nun strecken Sie bitte das linke Bein. (Patientin beugt das Bein) Nein, das ist beugen. Sie müssen das Bein lang machen. Und nun versuchen Sie mal das Bein in der Luft zu halten.
Patientin: Oh nein das kann ich nicht!

Arzt: Versuchen Sie es mal, wenn ich meine Hand nun los lasse. (Patientin kann das Bein kaum halten, es sinkt langsam)
Patientin: Sehen Sie! Das habe ich doch gesagt, dass ich das nicht kann!

Arzt: Gut ok. Brauchen Sie denn auch einen Rollator für zu Hause?
Patientin: Ja auf jeden Fall, anders geht das doch sonst nicht!

Arzt: Laufen Sie doch bitte einmal mit dem Rollator durch das Zimmer.
Patientin: Sie sind gut, das ist gar nicht so einfach!

Arzt: Kriegen Sie das denn mit dem Treppensteigen schon gut hin?
Patientin: Also wir haben ein großes Haus und vor dem sind keine Stufen. (Arzt guckt verwirrt und geht nicht weiter darauf ein)

Arzt: Hilft Ihnen denn jemand zu Hause? Z.B. beim Einkaufen?
Patientin: Mein Mann ist schon 70.

Arzt: Sorgt denn jemand für Sie?
Patientin: Mein Mann ist auch schon 10 Jahre in Rente.

Arzt:Kann Ihr Mann Ihnen denn zu Hause helfen?
Patientin: Hm…ja, anders geht es nicht.

Arzt: Gut, dann sind wir für heute fertig. Denken Sie denn, dass sie es bis zum 18.10. hier aushalten?
Patientin: Ja, muss ich doch!

Arzt: Da haben Sie Recht. Auf Wiedersehen.
Patientin: Tschüss.

Quelle: www.pflegewiki.de/...

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Samstag, 13. März 2010
Wichtige Redewendungen für Beamte im Umgang mit schwierigen Bürgern

  1. "Des hamma imma scho so g'mocht."
    Diese Redewendung soll dem ratsuchenden Bürger die Erläuterung einer Fülle von Gesetzesvorschriften ersparen, die das Handeln des Beamten begründen würden.

  2. "Des hamma no nie so g'mocht."
    Mit dieser Formulierung wird dem Bürger klar gemacht, das es für sein Anliegen noch keinen Präzedenzfall gibt.

  3. "Was glau'm se, wea se san?"
    Aufforderung an den Bürger, sich des in der Verfassung verankerten Gleichheitsgrundsatzes zu erinnern.

  4. "Do kennt jo a jeda kumma."
    Hinweis an den Bürger, das eine besondere Behandlung seines Anliegens unerwünscht Vorbildwirkung nach sich ziehen könnte.

  5. "Se san net da anziche, bei dem des so g'mocht wird."
    Dient dazu, den Bürger im Falle einer negativen Erledigung seines Anliegens zu vertrösten.

  6. "Waun ma des an erlaub'n, woinn's olle hobn."
    Erläuterung, warum Ausnahmen infolge deren Widerspruchs mit dem Gleichheitsgrundsatz grundsätzlich nicht möglich sind.

  7. "Fia des homma ka Göld."
    Da so ein Anliegen aus sachlichen Gründen nicht abgewiesen werden kann, bietet diese Redewendung einen allgemein verständlichen Ausweg.

  8. "Dafia bin i net zuaständig."
    Die Kurzform für: Gemäß der Geschäftseinteilung für den Magistrat der Stadt Wien vom ...

  9. "Waun i des ollas wissat, warat i net do."
    Aufforderung an den Bürger, sich mit dem Niveau seines Anliegens an den auf Grund der Besoldung des Beamten zu erwartenden mentalen Möglichkeiten des Staatsdieners zu orientieren.

  10. "Do muaß i zerscht mit'n Schef redn."
    Verweis auf den strikt einzuhaltenden Dienstweg und die vorgegebene interne Hierarchie.
Quelle: http://nyx.at/...

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Freitag, 12. März 2010
Deutsche Spruchkultur (2)

Gleichgültigkeit signalisieren

  1. Das ist mir Pumpe (bzw. wumpe)
  2. Das ist mir Pepita
  3. Ist mir Furz
  4. Da pelle ich mir doch ein Ei drauf
  5. Das perlt an mir ab wie an der Ente das Wasser
Quelle: www.rp-online.de/kultur/...

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