Mario, Student in Berlin, schreibt an seine Freundin Sandra, Studentin in München, folgende Zeilen:
"Liebe Sandra! Ich kann unsere Beziehung so leider nicht weiter-
führen. Die Entfernung, die zwischen uns liegt, ist zu groß. Ich muss auch zugeben, dass ich dich viermal betrogen habe, seit du weg bist, und das ganze ist für keinen von uns in Ordnung.
Sorry!! Bitte schick mir mein Foto zurück, das ich dir gegeben habe.
Ciao, Mario"
Sandra - sichtlich verletzt - ging sogleich zu ihren Kommilitoninnen und sammelte sämtliche Bilder deren Freunde, Ex-Freunde, Brüder, Cousins etc. ein. Zusammen mit dem Bild von Mario steckte sie all die Fotos der hübschen Männer in einen Umschlag. Es waren insgesamt 47. Dazu schrieb sie:
"Lieber Mario! Es tut mir leid, aber ich weiß leider nicht mehr, wer du bist. Bitte suche dein Bild raus, und schick mir den Rest zurück! Ciao, Sandra"
Quelle: www.funvista.de/funtext...
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Redewendung: Heilig's Blechle / Heiligsblechle
bedeutet: Ausruf der Bestürzung / der Verwunderung / des Erstaunens.
Stammt aus Schwaben; Mittelalter. Zur Zeit der Hungersnöte erhielten Einheimische und unschuldig in Not geratene Bürger ein "Blechle“, damit sie an öffentlichen Speisungen teilnehmen konnten. Die ebenfalls Not leidenden Gemeinden konnten nicht alle über das Land ziehende Bettlerscharen ernähren und prägten das "Blechle". Zum "heiligen" Blechle wurde es, weil Kirchen und Klöster die Verteilung wahrnahmen.
Redewendung: Leck mich (am Arsch)!
bedeutet: energischer Ausruf, wenn man mit etwas / jemandem nichts zu tun haben möchte; Ausdruck von Überdruss / Ablehnung.
Stammt von Götz von Berlichingen (1480-1522, Reichsritter aus schwäbischem Adel). In Goethes Drama "Götz von Berlichingen" werden ihm folgende Worte in den Mund gelegt: "Sag deinem Hauptmann: Vor Ihro Kayserliche Majestät habe ich, wie immer, schuldigen Respekt. Er aber, sag's ihm, kann mich im Arsch lecken!"
Redewendung: den gordischen Knoten durchschlagen / zerschlagen / durchtrennen / lösen / durchhauen.
bedeutet: ein Problem mit einem Schlage lösen; eine verblüffend einfache Lösung für ein Problem finden.
Der Gordische Knoten war ein kunstvoll geknüpfter Knoten an einem königlichen Streitwagen in Gordion (antike Stadt in Phyrgien, heutige Türkei). Die Herrschaft über Asien war dem versprochen, der ihn lösen könne. Alexander der Große zerschlug ihn mit seinem Schwert.
Redewendung: etwas ist jemandem schnuppe.
bedeutet: jemandem ist etwas egal.
Im 19. Jahrhundert nannte man das verkohlte Ende eines Dochts "Schnuppe". Die Schnuppe war also etwas ganz Wertloses, niemand interessierte sich dafür. Es war und ist einem eben "schnuppe".
Redewendung: jemandem einen Korb geben.
bedeutet: jemanden zurückweisen.
Wenn früher ein Bursche seiner Angebeteten einen Heiratsantrag machte, schnitzte er eine Flachsgabel und ging damit zu ihrem Haus. Sah sie nun den Burschen kommen und wollte nicht seine Frau werden, stellte sie schnell einen Korb vor die Tür. Dadurch wusste der Bursche nun Bescheid, dass sie nichts von ihm wollte. Sie hat ihm einen Korb gegeben. oder
Früher war es so, dass die Frauen, wenn sie eine Tanzveranstaltung besuchten, statt der heutigen Handtasche einen Korb mit den üblichen Utensilien dabei hatten. Forderten nun zwei Tänzer ein und dieselbe Frau zum Tanz auf, so bekam derjenige, mit dem diese Frau nicht tanzen wollte, Ihren Korb zur Aufbewahrung, da dieser beim Tanz störte. Derjenige, der abgewiesen wurde, "bekam also einen Korb".
Quelle: www.redensarten-index.de/...
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Als Koinboin gestern seinen nachmittäglichen Ausflug durch die hiesigen Weinberge machte - die Weinernte hat begonnen - sah Koinboin in der Ferne eine Frau mutterseelenallein des Wegs daherherkommen.
Ein 'Grüss Gott' von Koinboin nicht erwidernd, schritt sie an Koinboin vorbei und entfernte sich zusehends.
Plötzlich rast ein Köter wie ein wildgewordener Handfeger aus den Weinstöcken auf Koinboin zu, wie immer bleibt Koinboin sofort stehen, auch der Köter bleibt bellend drei Meter vor Koinboin stehen. Aus der Ferne kommt die Frau gemächlich zurück und bleibt hinter Koinboins Rücken stehen, versucht den Köter zu beruhigen und zu sich zu befehlen.
Der Köter fängt nun an Koinboins Rolli bellend in Kampfeshaltung zu umrunden. Minutenlang geht das so.
Koinboin sagt der Frau, was sie mit Koinboin mache, sei eine bodenlose Schweinerei. Darauf die Frau: Der tut ihnen nichts, der hat nur die Muffe.
Daraufhin hat Koinboin seinen Rolli langsam in Bewegung gesetzt, der Köter nun seitlich und von hinten klefft sich immer noch die Seele aus seinem Leib als ginge es um eine Goldmedaille, die Frau geht wort- und grusslos - ohne Erklärung oder Entschuligung - ihres Weges von dannen, während der Köter seine ursprüngliche Tour durch die Rebstöcke wieder aufnimmt.
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