Donnerstag, 24. September 2009
Wird man mehr oder weniger nass,
wenn man eine bestimmte Strecke schnell oder langsam läuft?

Die Antwort lautet, dass man beim schneller Laufen mehr nass wird. Das ergibt sich aus 2 Faktoren.

  • Der 1. ist das man beim Laufen mehr fallende Regentropfen mitnimmt. Denn diese fallen ja meist von oben nach unten und der Körper läuft ja senkrecht dagegen
  • Und zum 2. saugen sich die Hosenbeine voll, weil man unweigerlich in Fützen tritt.

Quelle: http://www.fragenohneantwort.de/...

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Mittwoch, 23. September 2009
Koinboinsche Erklärung (8)

Redewendung: die Büchse der Pandora

bedeutet: etwas Übles / Unheil Bringendes.

Stammt aus der griechischen Mythologie. Pandora war die von Hephaistos im Auftrag des Zeus erschaffene erste Frau. Zeus gab ihr ein Gefäß mit, die Büchse der Pandora, das zahlreiche Übel und Leiden enthielt, als Bestrafung für den Diebstahl des Prometheus, der den Menschen das Feuer gebracht hatte. Als Pandora das Gefäß öffnete, verteilten sich sofort diese Übel über die gesamte Erde und befielen die Menschheit. Bevor jedoch auch die Hoffnung die Büchse verlassen konnte, wurde sie wieder verschlossen. Erst nach langer Zeit, als die Büchse ein weiteres mal geöffnet wurde, konnte auch die Hoffnung die Büchse verlassen.


Redewendung: sich etwas hinter die Ohren / Löffel schreiben.

bedeutet: sich etwas genau merken.

Die Redensart stammt noch aus einer Zeit, als Verträge nicht unbedingt schriftlich fixiert wurden. Z.B. holte man bei Grundstücksübereignungen die Kinder hinzu. Da Kinder aber gern etwas vergessen, bekamen sie bei dieser Gelegenheit eine Ohrfeige. Die Kinder sollten sicherstellen, dass das Wissen über diesen Vorgang in die nächste Generation übertragen wurde.


Redewendung: sich vom Saulus zum Paulus wandeln.

bedeutet: sich völlig verändern; vom Gegner zum Befürworter einer Sache werden; bekehrt werden.

Geht zurück auf den Christenverfolger Saulus, der sich bekehren ließ und zum Apostel Paulus wurde. Berichtet wird darüber in der Apostelgeschichte in der Bibel. Dort trägt die Hauptfigur sowohl den Namen Saulus als auch Paulus. Wahrscheinlich hatte er beide Namen von Kindheit an. Woher diese Redewendung stammt, ist unbekannt.


Redewendung: etwas geht aus wie das Hornberger Schießen

bedeutet: etwas wird mit viel Getöse angekündigt, läuft aber erfolglos ab; etwas wird mit viel Aufhebens kundgetan, missglückt dann aber.

1564 kündigte der der Herzog von Württemberg seinen Besuch in Hornberg an. Ein Wächter sollte den Gast per Hornsignal voranmelden, damit man zur Begrüßung Böller- und Kanonendonner abfeuern konnte. Zweimal gab er jedoch falschen Alarm. Als der hohe Gast dann wirklich kam, hatten die Hornberger buchstäblich "ihr Pulver verschossen", und so begrüßten sie den Herzog mit einem lauten "Piff-paff" aus tausend Männerkehlen. Friedrich Schiller verewigte die Begebenheit im Schauspiel "Die Räuber".

Quelle: www.redensarten-index.de/...

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Dienstag, 22. September 2009
Schnapserln

Im alten Österreich trafen sich des öfteren der Kaiser Franz mit seinem Hofmarschall Fürst von Metternich zum Kartenspielen, was man damals schnapserln nannte. Da der Fürst fast immer gewann fragte ihn der Kaiser eines Tages: "Metternich, wie macht er das, dass er immer g'winnt?"
Fürst: "Nun Majestät, immer bevor ich zum Schnapserln geh, geh ich zu einer schönen Frau und greif der an ein gewisses Körperteil und dann g'winn ich halt."
Der Kaiser dachte sich: "Was der kann, kann ich auch!", und am Abend des nächsten Schnapserlabends stand die Kaiserin auf dem Balkon beim Blumengiessen und der Kaiser kam von hinten und fasste ihr an ihren Busen.
Da sagte die Kaiserin: "Metternich, du Schwein, gehst wieder schnapserln!?"

Quelle: www.humor.li/joke...

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