Freitag, 27. März 2009
Die Zeit heilt alle Wunden
Koinboin würde schon sagen, dass die Zeit Wunden heilt. Das heisst aber noch lange nicht, dass auch Narben manchmal noch schmerzen können... nur ist dieser Schmerz dann nicht mehr so krass, wie der damals mit der Wunde.

Auch Koinboin hat seine Frau über alles geliebt und musste mit ansehen, wie sie durch einen plötzlichen Schlaganfall von dieser Welt ging. Am Tag der Beerdigung wäre Koinboin am liebsten mit ins Grab gesprungen, weil er dachte, dass dies das Ende ist. Es dauerte lange Monate bis Koinboin wieder vollfunktionsfähig war und es wurde Stück für Stück etwas leichter. Koinboin vermisst Thomai heute auch noch sehr und wünscht sich so oft, dass sie nur einen Anruf weit weg wäre... aber es ist kein Vergleich mit den ersten paar Tagen nach ihrem Ableben.

Was für einen Tipp Koinboin jemanden geben würde, der nicht loslassen kann... die Situation für das akzeptieren, was sie ist und nicht in Selbstmitleid versinken. Wer nach Jahren immer noch nicht loslassen kann, hat ein Problem und sollte sich überlegen, ob er es tatsächlich selbst lösen kann oder professionelle Hilfe braucht.

E-mail von Natalia: hello my papu!
i have just read the last e-mail you sent me, and i am so pleased for the pictures you sent me.
i allways wanted to see my grandmam's grave! but i have never thought to ask you to send me some photos.
In Greece we didn't have so beautiful and tidy graveyards. And i also think that the grave you built for her is the best i have ever seen. i am sure that my grandma is also very pleased for having such a beautiful grave.

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Donnerstag, 26. März 2009
Koinboins Angstgefühle
Wir bekommen vom ersten Tag an Normen und Werte vermittelt, das nennt man Erziehung. Je früher wir diese Normen und Werte vermittelt bekommen, desto einprägsammer sind sie.

Verstößt man gegen diese Normen und Werte, dann bekommt man ein schlechtes Gewissen, weil sich im Unterbewusstsein etwas regt, das anzeigt, dass das nicht in Ordnung ist, was man da getan hat. Die Angst vor diesem schlechten Gewissen hält auch schon vorher davon ab, gegen derartige Normen und Werte zu verstoßen.

Jeder Mensch hat in seinem Leben manchmal Angst vor bestimmten Dingen, z.B. einer höheren Macht mit der Waage Gut und Böse, ähnlich dem Ägyptischen Totenbuch.

Begleiterscheinungen der Angst können Schweißausbrüche, Zittern, Herzjagen, Unruhe, Schluck- oder Atembeschwerden, Denk- und Wahrnehmungsstörungen, Harndrang, Durchfall und Übelkeit sein.

Natürlich sind Koinboin Ängste nicht fremd. Ängste sind eine ganz natürliche Sache. Und je glücklicher man ist, desto mehr Angst hat man ja, sein Glück zu verlieren. Trotzdem findet Koinboin es wichtig, sich möglichst angstfrei zu verhalten.

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Mittwoch, 25. März 2009
Sakramentzefix noch mal ...
...was für eine schreckliche Nacht... halb zwölf... Getöse auf dem Gang... drei mal drei ist neune... etwa Singsang der Nachtwache... Koinboin kriegt kein Auge zu... erst der schlimme Sturm draußen... Fenster zu... kaum liegt Koinboin im Bett, bekommt er das Gefühl von Platzangst... also Fenster wieder auf... Koinboin dreht sich von einer Seite zur anderen und kommt einfach nicht zur Ruhe... zwischendurch wird die Toilettenspülung betätigt... hört sich an als wenn ein Tsunami unterm Bett schwallartig durchbraust... Koinboin nestet wie die Schwaben sagen... eine innere Unruhe scheint ihn zu erdrücken... Koinboin hat sich regelrecht dazu gezwungen einzuschlafen... funzt aber nicht... in regelmäßigen Abständen wird Koinboin wach... erneutes Getöse... halb zwei... Türe schlagen, berstendes Holz... immer noch kein Plan, was Koinboin am liebsten träumen würde... heut morgen halb sieben... auf dem Gang Gekläpper wie mit holländischen Holzschuhen... Koinboin fühlt sich wie erschlagen... Koinboin kommt kaum aus dem Bett und will sich am liebsten die Decke über den Kopf ziehen und auf gar nichts reagieren... sich einfach verkriechen, wie in ein Schneckenhaus... aber trotzdem... den Tag hat Koinboin so ganz gut rumgebracht... mehr oder weniger...

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