Freitag, 27. Februar 2009
Koinboin sein Kalorienverbrenner
Koinboin wird kalorienverbrennungstechnisch gut versorgt. Die Maulerei anderer geht Koinboin so ziemlich auf'n Sack.

Auf der Tagesordnung stehende berufsmässige kochtechnische Meckereien sind nicht akzeptabel und verunsichern und schüchtern Andere ein. Das Mittagessen muss unwidersprochen, bis auf Ausnahmen, als gut bezeichnet werden.

Gelegenheit zur Selbstfindung:

Wieviele Kalorien sind genug?

Um den Kalorienbedarf festzustellen, haben Ernährungswissenschaftler folgende Formel entwickelt:

Kilogramm Körpergewicht x 24 Stunden x 1 kcal (4,2 kJ).

Beispiel
Eine 70 Kilogramm schwere Frau hat einen Grundumsatz von 1680 kcal (7034 kJ). Dazu kommt der Leistungsumsatz, der vom körperlichen Einsatz abhängt. Man addiert zum Grundumsatz

10 bis 20 Prozent
für mäßige körperliche Bewegung

30 Prozent
leichte körperliche Tätigkeit

50 Prozent
mittelschwere körperliche Tätigkeit

70 bis 100 Prozent
schwere körperliche Tätigkeit

Die Frau mit 70 Kilogramm hat nach dieser Formel bei mittelschwerer körperlicher Tätigkeit einen täglichen Energieverbrauch von 1680 kcal (7034 kJ) plus 840 kcal (3517 kJ).

Quelle: www.focus.de/D/DG/DGD/DGD07/...

Dynamische Nährwerttabelle - Broteinheiten - Kalorientabelle

Dynamische Nährwerttabelle Broteinheiten Kalorientabelle

Koinboin weiss, es gibt ein paar Krümelkacker (= lt. wikipedia: Als Korinthenkacker werden besonders pedantische und kleinliche Menschen bezeichnet, die ihren Mitmenschen gegenüber rechthaberisch auftreten.), die mit ihren GeschmacksKüchenAussagen (hab ich früher auch gekocht, eingeweckt u.a.) nur angeben, um sich bei Gesprächen in den Vordergrund zu schieben.
Grosse Klappe, nichts dahinter...

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Mittwoch, 25. Februar 2009
Einfach alles Banane
Im Hintergrund läuft der Fernsehseher, läuft oder geht, Koinboin dreht sich schnell um, er ist noch da, läuft und geht nicht. Wenn er weg gewesen wäre, wär's auch schade gewesen, ist nämlich ein neues Gerät, Gross-Flat. Hat verschiedene Bildformate, da sehen die Leute immer wieder ganz anders aus. Rundschädel und Kanisterköpfe kommen voll zur Geltung.

Die Farben sind bestechend und strahlen so vor sich hin, quitsch-
grünn, knallgelb, blutrot u.a., durch die Schärfe des Bildes werden nicht gebügelte Bügelfalten betont, grösstes Sportmoderatorin von Welt ausser Dienst klimpert mit den Wimpern und ihr Kiefer will der Schnelligkeit der Buchstaben nicht folgen... Auf zum Zappen.

Zappen ist nicht schädlich? Nicht für's Gerät; das Bild wird ständig neu erzeugt und beim Zappen passiert ja vom Prinzip her eigentlich nichts anderes.

Was man da - beim Zappen - zu sehen kriegt, schlägt dem Fass den Boden aus.

Wieso merken die Leute von SAT1 nicht, dass der Entertainment-
quatscher eine Pflaume unvorstellbarer Grösse ist. Fürs Fernsehen total ungeeignet. Der rollt mit den Augen wie die Puppen in der Geisterbahn... Koinboin will ihm seine Fähigkeiten nicht ganz absprechen, soll sich im Radio betätigen, die Pflaume...

Oder der hyperaktive Filmkritiker. Im Prinzip gilt hier das Gleiche. Er rollt zwar nicht mit den Augen, aber dafür fuchtelt er mit seinen Armen rum als wollte er abheben und einem Storch den Rang ablaufen.
Koinboin spricht auch ihm nicht seine Fähigkeiten ab, aber auch für's Radio nicht zu empfehlen, quatscht zuviel, meinetwegen, soll bloggen, die Pflaume...

Da sollte mal ein - meinetwegen - Pflaumengericht abgehalten werden...

Donnerstags, die Weischenberg: Plaudertasche, die alle Entgleisungen der High Society kennt. Hat Mode studiert oder so, wie die immer angezogen ist, heute zum Bleistift: Tischdecke als Rock, grausig, grauselig, ...

Sonst ist bei Koinboin alles Banane. Aber draussen, in der Welt. Die korrumpierten Staaten, die Bananenrepubliken, den Begriff gibt's übrigens auch in anderen Sprachen: So spricht man in England von der banana republic, in Frankreich von der république bananière, in Spanien von der república bananera, in Portugal von der república das bananas, in Italien von der repubblica bananiera usw.

Aber die Banane selbst kann man auch essen: frisch, getrocknet, gebraten, frittiert, flambiert, mit Eis, im Obstsalat, im Müsli, mit Schokolade überzogen und auf Brot. Einfach alles Banane.

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Dienstag, 24. Februar 2009
Elenas Kuchenknaller - Griechischer Zitronenkuchen
Koinboin hat mit seiner aus Griechenland stammenden Frau Thomai (= weibliche Form von Thomas) einmal im Jahr einen Besuch bei seiner griechischen angeheirateten Familie gemacht.

Thomai und Koinboin hatten sich im Hotel Oceanis in Kavala, Thomais Geburtsstadt, einquartiert. Jahre später in Drama im Hotel Xenia.

Der erste Besuch fand in der Regel in Drama bei der Familie von Tochter Ritzi statt.

Dann dem Ende des Urlaubs zu, nach Kalimaria, direkt neben dem Flughafen und nahe bei Thessaloniki, zur Familie vom ältesten Sohn von Thomai, Sawas.

Die Sawas Familie bestand aus Elena, Frau von Sawas und den drei Kindern Alexios, Stefanos und Alexandra. Nach den Regeln der griechischen Gastfreundschaft wurde Koinboin mit Frau das Schlafzimmer überlassen. Petros, der Bruder von Sawas war dauernd, fast täglich zu Besuch.

Wenn nun alle eben Aufgezählten zusammen zum Abendessen oder Eis schlecken gehen wollten, bat Petros seinen Bruder Sawas um eine seiner besten Jeans. -Es gebe der, der zwei Jeans hat, dem, der eine Jeans hat, eine Jeans ab, damit der auch zwei Jeans hat.-

Nun kommt's. Gang ins Schlafzimmer, Schlafzimmerschranktür auf. Ein Konglomerat aus Hosen, Hemden, Runterhosen, Oberhemden, Männer-, Frauen-, Kinderkleidung lag ungebügelt, kreuz und quer durcheinander zur Auswahl bereit. Nun konnte die Fahndung nach dem gesuchten Kleidungsstück beginnen...

Zur Feier des Tages wollte Thomai eines Tages einen Kuchen zusammen mit Elena backen. Elena wollte einen Zitronenkuchen backen, Thomai sollte nur Hilfestellung leisten.

Also nun geht's los, Koinboin verfolgt das Geschehen vom Wohnzimmer aus mit Blick auf die Küche.

Ablauf nach Kochbuch: Den Backofen auf 200° vorheizen. Margarine in einen kleinen Kochtopf geben und auf mittlerer Temperatur schmelzen. 3 Esslöffel Honig zufügen...

- Alexios, geh doch mal geschwind Honig einkaufen...

Der Honig ist da. Also nochmal. Margarine in einen kleinen Kochtopf geben und auf mittlerer Temperatur schmelzen. 3 Esslöffel Honig zufügen und darin so lange erwärmen, bis der Honig sich mit der flüssigen Margarine verbindet. Den Kochtopf vom Herd nehmen und zum Abkühlen auf einen Untersetzer stellen.

- Alexios, geh doch mal geschwind eine Zitrone einkaufen...

Die Zitrone ist da. Also weiter im Text. Eine unbehandelte Zitrone abwaschen und trockenreiben. Die Zitronenschale mit einer Zitronenreibe fein abreiben und den Zitronenabrieb unter den Honig mischen.
Den Zitronensaft auspressen und 1 Esslöffel davon für den Honigguss abfüllen und beiseite stellen. Restlichen Zitronensaft und Milch unter den Honig rühren.

- Alexios, geh doch mal geschwind Mehl und Griess einkaufen...

Mehl und Griess ist da. Also weiter im Text. In einer Schüssel Mehl mit zwei gestrichenen Teelöffeln Backpulver und Grieß mischen. Das Mehl mit fein gemahlenem Anis leicht würzen. Die Honigmilch zufügen und mit einem Schneebesen sorgfältig unter das Mehl rühren, bis ein glatter Teig entsteht. Eiweiß in einer fettfreien Rührschüssel mit dem Quirl der Küchenmaschine auf höchster Stufe steif schlagen und mit dem Schneebesen vorsichtig unter den Teig heben. Dabei nicht rühren, damit der Eischnee nicht zusammenfällt und der Teig locker bleibt.

Den Boden einer Kuchenform leicht mit wenig Fett auspinseln. Die Ränder der Form müssen fettfrei bleiben, damit der Zitronenkuchen beim Backen aufgehen kann. Backpapier in der Größe des Bodens zu einem Kreis ausschneiden und auf den eingefetteten Boden legen. Den Teig einfüllen und glatt streichen.

Griechischer Zitronenkuchen wird auf der mittleren Schiene im vorgeheizten Ofen bei 200° ca. 25 Minuten gebacken, bis die Ränder leicht anfangen zu bräunen. Den Kuchen mit Hilfe von Topflappen aus dem Ofen nehmen und auf einen Untersetzer stellen. 1 Esslöffel Honig mit dem beiseite gestellten Zitronensaft verrühren und gleichmäßig über den warmen Kuchen verteilen. Den Kuchen in der Form auskühlen lassen. Dadurch zieht sich der Kuchen beim Abkühlen etwas zusammen und lässt sich so leichter aus der Form lösen.

Am zweiten Tag nach dem Backen wird Griechischer Zitronenkuchen etwas saftiger, wenn man ihn gut zugedeckt aufbewahrt. Dieser Kuchen eignet sich auch sehr gut zum Mitnehmen für ein Picknick.

Ob dieses Kuchenbackgetue oder diese Kuchenbackmethode in allen griechischen Familien in Griechenland so abläuft, ist Koinboin nicht bekannt.

Fazit: Koinboin vermutet, das deutsch-griechische Kuchen-
entwicklungshilfe von Nöten ist. Kuchenrezept lesen, fehlende Zutaten notieren, beschaffen, alle Zutaten auf den Tisch stellen und losgeht's...

Scheissegal wie, nach beiden Methoden gebacken, ist der Kuchen ein echter Knaller...

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