Samstag, 8. Januar 2011
Wegen Liebesentbrennung verboten
Erstaunlich ist es, dass Frühaufsteh-Blogger-Leser eben nur Leser sind, wie gesagt Konsumenten und dem Frühaufsteh-Blogger-Schreiber nicht wenigstens einmal einen kleinen Gruss in seinen Blog schreiben, nicht mal zum Jahreswechsel...

Brennnesseln (Urtica diocia, auch rotes Feuer genannt) waren sowohl für Europäer als auch für Inder und Tibeter eine häufig benutzte Heilpflanze. Tatsächlich enthalten ihre Blätter Minerale, Vitamine und "Pflanzenhormone". Sie ist dem teuren Ginseng aus Korea mindestens ebenbürtig. Im Mittelalter waren die Brennessel-
früchte den Mönchen und Nonnen verboten, weil sie das sexuelle Verlangen anregen.

Als Hauptbestandteil der Neunkräutersuppe – nach der Christi-
anisierung Gründonnerstagssuppe – bringt sie die Säfte ins Fließen, leitet die Schlacken des Winters aus, entsäuert das Blut, reinigt und erneuert es, tonisiert und vitalisiert bei Blutarmut und Erschöpfung, kurz: sie erlöst uns aus der Winterstarre, reinigt uns von Altem, Überfälligem, von Aggressionen und gestauten Gefühlen und gibt uns ein gesundes Selbstwertgefühl. Mit der Vitalität und Lebenskraft dieses frischen Grüns können Südfrüchte, Solarien und Vitaminpillen nicht mithalten.

Die Samen der Brennnessel sind das Immun- und Vitaltonikum schlechthin. Wir haben die Wahl zwischen dem teuren importierten Ginseng und der Brennnessel, die uns draußen auf Schritt und Tritt zu verfolgen scheint (und gelegentlich unsanft auf sich aufmerksam macht). Also wie gesagt, in den mittelalterlichen Klöstern waren Brennnesselsamen wegen Liebesentbrennung strikt verboten...

Quelle: www.krone.at/wissen/... + www.heilpraxisgudrungomille.de/...

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