Montag, 23. Februar 2009
Spiegelei in der Kruste
Koinboin hat vor etwa fünfzig Jahren als die Mutter seiner drei Töchter im Krankenhaus war, die Versorgung der Kinder übernommen.

Eines Abends, zur Abendbrotzeit hat Koinboin nach einem britischen Manöver-TV-Film das Abendessen zubereitet. Es gab eine Scheibe Schwarzbrot, aus der das Innere des Brotes ausgeschnitten war. In das übriggebliebene Krustengebilde wurde in der Pfanne ein Spiegelei gebraten.

Die Kinder haben das Spiegelei in der Kruste mit dem Brot ohne Kruste mit Freude verzehrt.

Koinboin wurde daraufhin von den Kindern als Pa der Grösste bezeichnet...

...Koinboin ist am Wochenende immer mit seinen Kindern durch die inzwischen zugebauten Felder einer Grossgärtnerei spazieren gegangen.

Auf dem Weg zu den Feldern war bei einer Bäckerei ein Zigaretten-
automat angebracht. Koinboin steckte, um eine Schachtel Zigaretten zu ziehen, zwei D-Mark in den Automaten.

Ab jetzt überschlagen sich die Ereignisse. Koinboin zieht die Automatenschublade auf, die Zweitgeborene greift in die Schublade, um die Zigarettenschachtel zu entnehmen, fast zeitgleich will die Erstgeborene die Automatenschublade zuschieben. Was auch gelingt, mit der Folge, das die Finger der Zweitgeborenen eingeklemmt werden. Koinboin hört heute noch die Rufe: Papa schmeiss zwei Mark rein... Koinboin versucht verzweifelt die Schublade wieder zu öffnen. Ein Bein gegen den Zigarettenautomaten gestemmt und eine Hand im Griff der Schublade und mit aller Gewalt gezogen. - Ein Bild für die Götter, Koinboin als Klammeraffe am Zigarettenautomat. - Die Schublade liess sich um das Spiel der Schublade zurückziehen, das Kind konnte die eingeklemmten Finger herausziehen. Kein Blut, keine Verletzung, vorbeigehende Schmerzen, ... heile, heile Gänzchen..., alles wieder gut.

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