Freitag, 20. Februar 2009
Rollstuhltaxivergnügen
langhans, 05:01h
Arzt- und Bankbesuche muss Koinboin mit einem Rollstuhltaxi machen. Das Fahrzeug, das Koinboin benutzt, ist mit TÜV-geprüften 5-Punkt-Sicherheitsgurten ausgerüstet.
Das ist einfach toll. Funkgesteuert öffnet sich die Seitentür und eine zweigliedrige flache Rampe entfaltet sich. Und überwindet so auch Bordsteine. Der Fahrer schiebt nun den Rolli über die Rampe ins Auto und dreht den Rolli um 90 Grad in Fahrtrichtung und befestigt die 5-Punkt-Gurte durch Einhaken in Querlaschen. Nach ca. 2 Minuten kann es losgehen bzw. ist man fahrbereit.
Koinboin hat das Rollstuhltaxi für eine Stadtfahrt, um ZehnDreissig bestellt. Das Taxi kommt aber nicht.
Koinboin telefoniert und bekommt die Auskunft, man hätte vergessen die Anforderung zu notieren, ausserden sei der Chef unterwegs, würde einen neuen Termin mit Koinboin vereinbaren.
Tatsächlich ruft der Chef nach einer Weile zurück, entschuldigt sich und vereinbart mit Koinboin: nächster Tag, gleiche Zeit.
Nach weiteren zwei Stunden ruft der Chef wieder an, sagt, wenn's mir recht wäre, könnten wir die Fahrt sofort, in zehn Minuten, durch-
führen. Koinboin stimmt zu.
Das Taxi kommt und die Fahrt geht zur Bank. Koinboin muss nachladen, hat keine Munition mehr.
Am Zielort (Arzt oder Bank) begleitet Koinboin der in allen Dingen freundliche und hilfsbereite Fahrer wie ein Leibwächter. Die Leute glotzen als wären wir vom anderen Stern. Die schwarzen, langen Haare und die drahtige, kleine Statur machen schon was her. Aber von wegen Leibwächter, ein halbes drahtiges Hemd ist er, mein Begleiter/Taxifahrer. Koinboin traut ihm aber zu, in einer unteren Gewichtsklasse, ein Barfusskämpfer/Kickboxer zu sein.
Nach Behandlungsende beim Arzt oder Erledigung der Bankgeschäfte gehts zurück zum Startort.
Das 20-minütige Bank-Hin- und Rückfahrtvergnügen kostet in der Regel 20 Euro.
Aber zur Überraschung kostet es heute 30 Euro, weil die grössere Anfahrt den Mehrpreis rechtfertigen würden. Beim nächsten Mal wieder wie üblich 20 Euro.
Koinboin lässt sich nichts anmerken und bezahlt mit steinener Miene die geforderten 30 Euro.
Genau betrachtet ist das nicht richtig, für den Fehler der nicht notierten Taxifahrt und dann auch noch für die vorgezogene Fahrt bei längerer Anfahrt kann doch Koinboin nicht haftbar gemacht werden, zumal die Stadtfahrt einen Tag später wieder den Normalpreis gekostet hätte.
Fazit: Beschiss kommt auf den Tisch, das kriegt der Chef noch aufs Brot geschmiert...
Das ist einfach toll. Funkgesteuert öffnet sich die Seitentür und eine zweigliedrige flache Rampe entfaltet sich. Und überwindet so auch Bordsteine. Der Fahrer schiebt nun den Rolli über die Rampe ins Auto und dreht den Rolli um 90 Grad in Fahrtrichtung und befestigt die 5-Punkt-Gurte durch Einhaken in Querlaschen. Nach ca. 2 Minuten kann es losgehen bzw. ist man fahrbereit.
Koinboin hat das Rollstuhltaxi für eine Stadtfahrt, um ZehnDreissig bestellt. Das Taxi kommt aber nicht.
Koinboin telefoniert und bekommt die Auskunft, man hätte vergessen die Anforderung zu notieren, ausserden sei der Chef unterwegs, würde einen neuen Termin mit Koinboin vereinbaren.
Tatsächlich ruft der Chef nach einer Weile zurück, entschuldigt sich und vereinbart mit Koinboin: nächster Tag, gleiche Zeit.
Nach weiteren zwei Stunden ruft der Chef wieder an, sagt, wenn's mir recht wäre, könnten wir die Fahrt sofort, in zehn Minuten, durch-
führen. Koinboin stimmt zu.
Das Taxi kommt und die Fahrt geht zur Bank. Koinboin muss nachladen, hat keine Munition mehr.
Am Zielort (Arzt oder Bank) begleitet Koinboin der in allen Dingen freundliche und hilfsbereite Fahrer wie ein Leibwächter. Die Leute glotzen als wären wir vom anderen Stern. Die schwarzen, langen Haare und die drahtige, kleine Statur machen schon was her. Aber von wegen Leibwächter, ein halbes drahtiges Hemd ist er, mein Begleiter/Taxifahrer. Koinboin traut ihm aber zu, in einer unteren Gewichtsklasse, ein Barfusskämpfer/Kickboxer zu sein.
Nach Behandlungsende beim Arzt oder Erledigung der Bankgeschäfte gehts zurück zum Startort.
Das 20-minütige Bank-Hin- und Rückfahrtvergnügen kostet in der Regel 20 Euro.
Aber zur Überraschung kostet es heute 30 Euro, weil die grössere Anfahrt den Mehrpreis rechtfertigen würden. Beim nächsten Mal wieder wie üblich 20 Euro.
Koinboin lässt sich nichts anmerken und bezahlt mit steinener Miene die geforderten 30 Euro.
Genau betrachtet ist das nicht richtig, für den Fehler der nicht notierten Taxifahrt und dann auch noch für die vorgezogene Fahrt bei längerer Anfahrt kann doch Koinboin nicht haftbar gemacht werden, zumal die Stadtfahrt einen Tag später wieder den Normalpreis gekostet hätte.
Fazit: Beschiss kommt auf den Tisch, das kriegt der Chef noch aufs Brot geschmiert...
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