Freitag, 7. August 2009
Paulus schrieb...

...an die Apatschen
ihr sollt nicht nach der Predigt klatschen

Paulus schrieb an die Komantschen
erst kommt die Taufe, dann das Plantschen

Paulus schrieb den Irokesen
euch schreib ich nix, lernt erstmal lesen

Paulus riet den Mamelucken
die Hostie nicht am Stück zu schlucken

Paulus schrieb an die Kanacken
beim Beten lasst das Knöchelknacken

Paulus schrieb an die Kaschuben
die Kirch ist keine Aufwärmstuben

Paulus kabelte den Drusen
der Beichtstuhl ist kein Ort zum Schmusen

Paulus schrieb nach Siebenbürgen
der Kerl hieß Jesus und nicht Jürgen

Paulus schrieb den Niederländern
ein Gott gips nur, ich kanns net ändern

Paulus schrieb an die Kasachen
ja, einen nur, is nix zu machen

Paulus schrieb an die Ägypter
es heißt nicht Spritbar sondern Krypta

Quelle: Ausgrabung aus meinem Archiv

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Donnerstag, 6. August 2009
Koinboin seine Philosophie (2)

  • Was ist Management?
    Management ist, wenn zehn Leute für das bezahlt werden,
    was fünf billiger tun könnten, wenn sie nur zu dritt wären und
    zwei davon krank sind.

  • Was ist ein Besprechungsteilnehmer?
    Ein Mann, bei dem man sich fragen muss,
    hilft er eigentlich bei der Lösung oder
    gehört er mit zum Problem.
    Er ist das Juwel der Firma:
    Man muss ihn mit Fassung tragen.

  • Sind Sie eine Führungskraft?
    Machen Sie sich über alles Gedanken? -
    Dann haben Sie wohl zu wenig zu tun!
    Machen Sie sich über alles keine Gedanken? -
    Dann sind Sie keine Führungskraft!

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Mittwoch, 5. August 2009
Koinboinsche Erklärung (2)

Redewendung: vor etwas Manschetten haben

bedeutet: vor etwas zurückscheuen / Angst haben.

Kam aus dem Studentenleben. Lange Manschetten, die gerade in Mode kamen, hinderten die Männer daran, mit dem Degen zu kämpfen. Wurde man zum Kampf aufgerufen, sagte man als Entschuldigung, dass man Manschetten hätte.


Redewendung: etwas auf die lange Bank schieben

bedeutet: eine (unangenehme) Aufgabe unnötig aufschieben; eine Sache verzögern; Wichtiges hinausschieben.

Im Mittelalter wurde bei Gerichtsprozessen eine Bank für die Akten in den Gerichtssaal gestellt, und je länger der Prozess ging, desto weiter wurden die Akten auf der Bank nach hinten geschoben.


Redewendung: etwas von der Pike auf gelernt haben.

bedeutet: etwas gründlich gelernt haben; viel Erfahrung besitzen; etwas von Grund auf gelernt haben.

Stammt aus dem Dreißigjährigen Krieg. Wurde jemand zu den Soldaten gepresst, wurde er zunächst als Pikenier eingesetzt und erhielt als Waffe eine 3 m lange Pike (Spieß). Bewährte er sich, konnte er zum Arkebusier oder Musketier aufsteigen.

Quelle: www.redensarten-index.de/...

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