Die Weischenberg: Plaudertasche, die alle Entgleisungen der High Society kennen will. Hat Mode studiert oder so, wie die immer angezogen ist, heute zum Bleistift: Tischdecke als Rock, grausig, grauselig, ...
Man sollte sich nicht täuschen lassen vom Markenzeichen der Sibylle Weischenberg, der Überdosis Wimperntusche. In Wahrheit steht die Arbeit dieser Gesellschaftsreporterin ganz im Dienst der Aufklärung.
Aktuell warnt sie nach Art der tibetischen Gebetsmühlen vor allem und alles, ob Sarah Connor oder Tatjana Gsell, sie weiss Bescheid und pflegt die besten Beziehungen und berichtet so als ob sie unterm Bett dabei gewesen wäre.
Den Moderatoren des SAT1-Frühstückfernsehens ins Wort zu fallen, eine despektierliche Unerzogenheit, man sollte nicht glauben, dass sie einmal als persönliche Pressereferentin des späteren Bundespräsidenten Johannes Rau tätig war. Sie sitzt viele Stunden im Frühstücksfernsehen herum und behauptet unbedacht die tollsten Dinge, etwa dass Queen Elisabeth Charles zum Geburtstag versprochen habe, in fünf Jahren abzutreten. Nein, sagt sie dann sehr ernst, die Queen wird nicht abtreten. 'Es bleibt dabei: Die muss erst sterben.'
Die unerträgliche selbstgerechte Besserwisserei, das Aussehen und das dominante Gehabe der Frau Weischenberg geht Koinboin so was auf den Sack, da kräuseln sich selbst die Fussnägel, aber dazu noch die bedauernswerten Moderatoren/innen, die immer Begeisterung wegen des Besuchs heucheln dürfen, so Koinboins Eindruck.
Es ist wirklich schwer, selbst bei moderatem Fernsehkonsum, an dieser Frau vorbeizukommen. Koinboin fragt sich immer wieder mal, wen das Privatleben all der angeblichen Promis wirklich interessiert.
Das erstaunliche ist, dass alle immer sagen, wie doof sie die Frau finden. Wenn man dann aber ihren Erfolg sieht, kann es gar nicht sein, dass alle weghören. Sondern alle hören hin und schauen zu. Nur wer polarisiert, hat Erfolg.
Es wird behauptet, daß 70 % des Fernsehens sei Haßfernsehen, d.h. man schaut es, weil man es haßt, Moderatoren und Gäste. Auf Frau Weischenberg trifft dies auf jeden Fall zu. Die ist wirklich das Allerletzte. Die sollte man dahin schicken, wo man andere auch schon hingeschickt hat: in die Wüste, wo der Pfeffer wächst.
Diese Frau redet einfach über all die Dinge, die jeder in den Agenturen oder in der Zeitung lesen kann. Sie sagt ihre Meinung, stellt das als Analyse hin und weil bei ihrem Auftritt „Society-Expertin” eingeblendet wird, glaubt es der Zuschauer wie sie selber auch.
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Wie das Schicksal es so wollte, war an unserem 25. Hochzeitstag Koinboin holdes Weib im Kloster Kirchberg zu besinnlichen Stunden, um von ihrer Krankheit abgelenkt zu werden.
Koinboin fuhr am Morgen mit dem Zug nach Horb und von dort mit dem Taxi zum Kloster Kirchberg.
Im Kloster Kirchberg angekommen, war Mittagszeit und das Mittagessen angesagt und jetzt auch das noch: das was Koinboin überhaupt nicht mag, Händchen halten beim Gebet vor dem Essen. Niemand wusste, das ein Silberhochzeitspaar unter ihnen weilte. Oh, wer weiss was dann noch alles gemacht worden wäre.
Nach dem Essen musste Koinboin wegen der klösterlichen Etikette im Freien die Mittagsruhe abwarten, während das holde Weib Mittagsschlaf hielt.
Am Nachmittag ging's dann zuerst mit dem Taxi und anschliessend mit dem Zug nach Hause.
Keine Feier ohne Meier, kein Meier da, Silberhochzeit zu Ende. Keiner hat's gemerkt. Die Silberhochzeit ist so verlaufen wie der Polterabend, nämlich überhaupt nicht. Naja, es lief ja sowieso nicht mehr so gut wegen Zwistigkeiten im Familiengrossclan.
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Beim Frühstück ein Blick zum Himmel, nein, kein Stossgebet, Blick. Was ist denn das? Sechs schwebende Vierfronten-Vielzweckreiben, die in jedem Haushalt zum leichten und schnellen Reiben und Schneiden von Lebensmitteln, aus rostfreien Edelstahl hergestellt sind.
Nein, es sind zu Lampenschirmen umfunktionierte Haushaltsreiben.
Muss ein neueres Lampenfabrikat sein, keine Glühbirnen, sondern Kompakt-
leuchtstofflampen = Energiesparlampen als letzter Schrei. Glühlampen sollen lt. Europäischer Union stufenweise bis September 2016 mit einer strengen Verkaufszulassung belegt werden.
Billiglampen aus der Grabbelkiste gibt's schon für drei Euro und ein paar Zerdrückten, eine allemal lohnende Investition.
Berichtet wird, dass die Lampe nach dem Ausschalten bis zu einer Stunde blinken soll, dann so der technische Rat, ist der Lichtschalter falsch angeschlossen, Neutralleiter und Phasenleiter müssen vertauscht sein.
Doch zurück zum Vielzweckreiben-Lampenschirm, sieht gut aus und zeugt von der Kreativität der hier Lebenden, der menschliche Geist scheint unerschöpflich zu sein.
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