Montag, 19. Januar 2009
Kondensstreifenverschleierung
Koinboin sitzt sinnierend am schaufenstergrossen Fenster und sieht ein aus nordöstlicher in südwestlicher Richtung fliegendes Flugzeug, eine Kondensstreifenschleppe hinter sich herziehend.

Koinboin macht sich durch sein Lieblingslexikon wikipedia schlau:
Der Kondensstreifen dehnt sich aus und verwandelt sich in eine Zirruswolke: einem dünnen Schleier aus Eiskristallen. Flugzeuge können Wolken machen, die normalerweise nicht entstehen würden. Die Verkehrsmaschinen fliegen durch so hohe, kalte und feuchte Luftschichten, dass sich im Abgasstrahl langlebige Kondensstreifen bilden.

Ein Jumbo-Jet benötigt beispielsweise für einen Flug von Frankfurt nach New York rund 80.000 Liter Kerosin. Um diesen Treibstoff verbrennen zu können, muss der Jumbo-Jet viel Sauerstoff aus der Luft aufnehmen. So kommt es, dass pro Tonne verbrauchten Kerosins etwa 1,3 Tonnen Wasserdampf, mehr als drei Tonnen Kohlendioxid und Stickoxide, kleinste Schwefelpartikel und Rußteilchen aus den Triebwerken strömen.

Diese Abgase gelangen in die Luft, die in acht bis zwölf Kilometer Höhe unter minus 40 Grad kalt ist. Weil diese kalte Luft nur sehr wenig Feuchtigkeit aufnehmen kann, kondensiert der Wasserdampf zu Tröpfchen und gefriert. Besonders gut wachsen die Eiskristalle an Kondensationskeimen wie den Rußteilchen.
Bauchmässig könnt's Essenszeit sein, tiktakmässig halber zwölfe. Passt doch. Leipziger Einerlei gibt's.
lt. wikipedia: Der Legende nach ist Leipziger Allerlei eine Erfindung, um die damals reiche Stadt Leipzig nach den napoleonischen Kriegen (1803–1815) vor Bettlern und Steuereintreibern zu schützen. Der Stadtschreiber Malthus Hempel soll den Stadtvätern vorgeschlagen haben: Verstecken wir den Speck und bringen nur noch Gemüse auf den Tisch, sonntags vielleicht ein Stückchen Mettwurst oder ein Krebslein aus der Pleiße dazu. Und wer kommt und etwas will, der bekommt statt Fleisch ein Schälchen Gemüsebrühe und all die Bettler und Steuereintreiber werden sich nach Halle oder Dresden orientieren.
Koinboin erinnert sich: Leipzig, ein Leizig, vierzehn Tage unter Wasser marschiert und nichts zu trinken...

... link (0 Kommentare)   ... comment


Sonntag, 18. Januar 2009
Luftgepumptes
Koinboin steht ahnungslos, so nichts Bestimmtes vor sich hindenkend, vor dem Aufzug.
Falsch, ist doch Unsinn, Koinboin kann doch nicht stehen. Also sitzen. Komisch, man sitzt doch nicht vor dem Aufzug, allenfalls im Aufzug. Etwa knien, vor dem Aufzug, wie sieht das denn aus. Also nochmal von vorne.
Koinboin sitzt ahnungslos in seinem Rollstuhl und wartet so nichts Bestimmtes vor sich hindenkend, auf den Aufzug. Koinboin kann den Aufzug hören wie er sich nähert. Ein Luftzug wie aus einer Luftpumpe gepresst, dringt durch alle Ritzen der Fahrstuhl-Schiebetür, die sich ruckelnd öffnet.
Niemand ist drin, keiner steigt aus, aber Koinboin steigt ein.

Koinboin wird in Formularen oder überhaupt gefragt wie gross er sei. Das ist eine gute Frage, meint der Hausarzt und weiss auch keine korrekte Antwort. Also Koinboin gibt seine Grösse dann als Nochnicht-Koinboin mit einsneunundachtzig an. Keiner zweifelt die Richtigkeit der Massangabe an und mustert Koinboin im Rollstuhl sitzend.

Es wird Koinboin nach der Grösse gefragt, Höhe wäre vielleicht besser. So zählt sich Koinboin nun zu der Elite der Grossen, Alexander, Friedrich, Peter der Grosse, Katharina die Grosse. Ach so, waren die alle einsneunundachtzig? Wieder nichts mit der Grösse. Hätte doch gut geklungen: Koinboin der Grosse, besser als Graf Koks von der Gasanstalt...

... link (0 Kommentare)   ... comment


Samstag, 17. Januar 2009
Unübertreffbares Gottvertrauen
Eine Nonne in der Altenpflege steht mit ihrem Auto am Straßenrand, der Tank ist leer. Sie sucht nach einem Gefäß, um zur nächsten Tankstelle zu gehen und findet einen Nachttopf. Ein Wagen nimmt sie mit und es entspinnt sich ein Gespräch:
Schwester wie heißen Sie?
Ich bin Schwester Maria.
Und wie mit Nachnamen?
Wir haben keinen Nachnamen, wir sind die Bräute Christi.
Ich heiße Karl.
Und Ihr Nachname?
Ich heiße mit Nachnamen so wie das, was Sie so gern in den Händen halten.
Sie wird rot und sagt:
So kann man doch nicht heißen, das wäre doch peinlich!
Nein keineswegs, ich heiße Rosenkranz!

Zurück mit dem Benzin, entleert sie den (Nacht)Topf in den Tank. Da hält ein Lastwagen an, der Fahrer schaut aus dem Fenster und meint:
Schwester, ich beneide Sie um Ihr Vertrauen auf Gott!
Quelle: www.seniorentreff.de/witze/art241.html


Vergleichbares gibt's in Deutschland nicht

Koinboin hat mal wieder rumgewühlt und unter dem Aufgewirbelten das hier gefunden:
  • Ein Gesetz des Staates Illinois besagt, das alle weiblichen Singles männliche Junggesellen mit 'Meister' anzureden haben.
  • In Los Angeles darf jeder Mann seine Frau mit einem Lederriemen schlagen, vorausgesetzt, der Riemen ist nicht breiter als zwei Inches. Benutzt er einen breiteren Riemen, bedarf es der vorherigen Erlaubnis seiner Ehefrau.
  • In Arkansas darf ein Ehemann nach einem Gesetz seine Frau schlagen, allerdings nicht öfter als einmal im Monat.
  • In Cleveland, Ohio dürfen Frauen keine Lackschuhe tragen, da Männer in ihnen eventuell die Reflexion von etwas sehen könnten, was sie nicht sehen sollten.
  • Auf der britischen Kanalinsel Sark ist es Ehemännern durch die Verfassung erlaubt, ihre Ehefrauen mit einem Stock zu schlagen, wenn der Stock nicht dicker als ein Finger ist und kein Blut spritzt.
  • In London ist es illegal, Ehefrauen nach 21 Uhr zu schlagen. Dieses Gesetz sollte dazu beitragen, die hohe Zahl der nächtlichen Ruhestörungen in London zu verringern.
Quelle: www.unmoralische.de/law.htm
Unglaublich, die Amis und Tommies. Demokrötie ohne Ende, aber ihre Gesetzessammlung nicht in Ordnung haben. Wer versteht's, sind nur Regionalgesetze. Koinboin stellt sich vor, es wären Bundesgesetze von Dabbeljou unterschrieben, wär ihm ja zuzutrauen, der Pfla..., wollte Zwetschge sagen, is Koinboin nur so rausgerutscht. Dann wären unteranderem Sing Sing [der Name leitet sich vom indianischen Sint Sinks ab, was Stein auf Stein bedeutet ab] und Alcatraz [der Name leitet sich von Isla de los Alcatraces (Tölpel-Insel) ab] wiedereröffnet und/oder übervölkert.

Wie im Fernsehen bei NTV, CNN, Sky oder sonst wo: Blinkblink Breaking (News) Blinkblink: Gerade gefunden, weitersagen...

... link (3 Kommentare)   ... comment