Dienstag, 13. Januar 2009
Koinboin ist kein Abend-/Nachtmensch
Je älter Koinboin wird desto platter ist er abends. Rechnet nach wieviel Zeit er am Computer verbracht hat. Zur Zeit so viel als wenn Koinboin zur Arbeit gehen würde.
Müde bin ich Känguruh,
mache meinen Beutel zu.
Lege beide Ohren an,
damit ich besser schlafen kann.
Verhüte in der langen Nacht,
dass ich hole ungewollt die Wacht.
Dann Licht aus und Augen zu... Heidschi, nicht Hadschi, Hadschi Halef Omar,... Bumbeidschi..., Wer reitet so spät durch die Nacht..., wer hält die Wacht,... am Rhein oder wo,... nein,... Theodor macht's..., nicht im Fussballtor..., Storm... oder Lingen... oder umgekehrt, egal, Husum..., ab hier wird geloopt, Heidschi...


Hörfehler

Wie oft waren Sie auf Santorini?
Zweiundneunzig.
Zweiundneunzig Mal?
Nein, Neunzehnhundertzweiundneunzig einmal.

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Montag, 12. Januar 2009
Loopende Streitgespräche
Koinboin wartet auf Teilnehmer einer Gesprächsrunde und ist somit wie ein Horcher an der Wand.

Bei der Palastwache ist Streit ausgebrochen. Streit um des Streites willen. Eine Tochter soll angeblich vier Sprachen sprechen. Englisch, Latein, Siebenbürgisch und Deutsch.

Es geht hin und her. Latein sei eine tote Sprache und Siebenbürgisch eine Volks-/Heimatsprache.
Ausserdem könne jeder eine Heimatsprache, das sei nichts besonderes.
Neuerdings kommt auch noch Deutsch-Slang dazu mit Worten wie Aparillo = Fotoapparat oder mamma lalla = Mach mal Musik an.

Um ihre Ruhe zu haben, stimmt Frau WieeineBillardkugel unentwegt mit Ja, so ist's.

Schließlich verlässt die Mutter der Fremdsprachengewandten, in die Enge getrieben, grusslos, aber vor sich hinmurmelnd, die Runde.

Das Gequatsche geht trotzdem weiter. Es loopt.

Erinnert Koinboin an einen früheren Chef, der konnte auch loopen: Von der Fahrradkette zur russischen Eisenbahn und zurück. Sein besonderer Trick war, um seine Dummheit zu verschleiern, von zum Gesprächsthema passende Kopien in der Gesprächsrunde zu verteilen, sodass schliesslich, zur Verwirrung der Russen, jeder eine andere Kopie hatte und alles durcheinander quatschten. Wie gesagt: Alles klar, keiner wusste Bescheid.


Koinboin findet Kuriositäten (Die Zweite)

Da warn ma swei Typn vor Mc Donalds, dem Stefan Hase und dem Murat Igel, weisstu! Dem Stefan hatte krasse Benz mit sekksundertern Maschine, dem anderen hatte 3ern mit einsekksern Maschine. Un als dem ma Burgern un Pommes gefressen ham, hat dem Murat dem Stefan angelabert:
"Alder, dein Maschine is scheissndreck!"
"Halts Maul du Penner, isch schwör! Deim 3ern versäg ich mit 600ern in Ruckwärtsgang!" hat dem Stefan gesagt.
"Abern ok, machen wirn krasse Race. Immern von eim zum nächstem Ampeln, ok?".

www.mahnert-online.de/kanak.html


Traumatisierte Pink
Popstar Pink bekommt Albträume von Besuchen bei MacDonalds. Die Sängerin, die früher selbst in einem Fastfood-Restaurant in ihrer Heimatstadt Doylestown in Pennsylvania gejobbt hat, kann den Geruch von gebratenen Burgern nicht mehr ertragen.
„Manchmal träume ich davon, dass ich pleite bin und wieder dort arbeiten muss“, gesteht die Sängerin.
„Das ist ein furchtbarer Albtraum, denn ich möchte niemals mehr dorthin zurück. Ich habe hart dafür gearbeitet, dorthin zu kommen, wo ich jetzt bin.“ ...

Quelle: Bunte vom Sonntag 11.01.2009

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Sonntag, 11. Januar 2009
Anfrage mit bayrischen Ausdruck...
Der Lieblingsausdruck der Gloria Prinzessin von Thurn und Taxis:
"Da sterben die Leute an AIDS, weil sie zu viel schnackseln. Der Schwarze schnackselt gerne."
Schnackseln, kommt aus dem Bayrischen Land und bedeutet Kohabitation, es ist nur etwas netter bezeichnet.

Koinboin ist neugierig und fragt...

Wie oft hast Du schon geschnackselt?

Weiß ich nicht.

Mit wieviel Jahren hast Du angefangen?

Mit Sechzehn.

Wie alt bist Du jetzt?

Zweiundvierzig.

Also Zweiundvierzig minus Sechzehn gleich Sechsundzwanzig. Jede Woche ein Mal ist gleich Sechsundzwanzig (Jahre) mal Vierundfünzig (Wochen) gleich Eintausendvierhundertundvier. Also etwa Vierzehnhundert Mal ...!

Morgens oder abends pro Woche?

Beides!

Also cirka Achtundzwanzighundert Mal geschnackselt!
Da kannste mal sehen, Du Schnacksler, Du, knapper Durchschnitt...


Weisse Sosse oder was...?

'Die schmeckt nach Mehl, die Sosse', sagt Koinboin.
'Klar, ist ja 'ne Béchamel-Sosse'.

Koinboin guckt ausdruckslos, ihm war aber nicht klar, dass eine Béchamel-Sosse (steckt ja schon im Namen – BechaMEHL!) so penetrant nach Mehl schmecken kann, dass man das Gefühl hat, man kaut grad auf so einem Mehlklumpen herum. Das kann doch aber nicht sein.

Koinboin weiß jetzt, warum eine Béchamel-Sosse Béchamel-Sosse heißt. Weil da mindestens ein Bescha Mehl rein muss! Klumpt nicht? Schmeckt nicht! Wenigstens vegetarisch.

Was ist nun eine Béchamel-Sosse wirklich?

Béchamelsosse nach dem Marquis de Béchamel, Haushofmeister Ludwigs XIV., weiße Rahmsoße aus Milch, Mehl, Butter, wenig Zwiebeln und Gewürzen.

Eine Speise der klassischen griechischen Küche sind z.B. die halbierten, gefüllten und mit Bechamelsosse überbackenen Auberginen (= Papoutsia = Pantöffelchen). Lecker, sagt Euch Koinboin.
Hommage à Thomai.

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