Sorry, you need system administrator rights for that.


Mittwoch, 7. Januar 2009
Kater Othello
Dreimal schwarzer Kater. Ist Koinboin doch Othello, der Hauskater von links nach rechts über den Weg gelaufen. Was soll’s. Schon wieder Unglück oder was Negatives oder Schlechtes? Kann nicht sein, Koinboin ist kein Abergläubischer. Heidanei !

Woher kommt dieser Aberglaube? Fast nicht zu glauben, aber schon wieder hat die Kirche ihre Finger im Spiel.
Gegen Ende des Mittelalters schlug in Europa die Wertschätzung für die Katze als Mäusejäger in das Gegenteil um. Damals spielte die Kirche ein große Rolle. Und die christlichen Geistlichen sahen in der Katze, die als Symbol für heidnische Gottheiten hohes Ansehen genossen hatte, ein Abbild des Satans. Die Katze wurde plötzlich zur Verkörperung des Bösen und auch immer in Verbindung mit Hexen gebracht.

Schwarz war ebenfalls eine dämonische Farbe und so wurde eine schwarze Katze plötzlich als etwas Gefährliches angesehen. Man behauptete, Hexen würden sich in schwarze Katzen verwandeln, um so unerkannt ihr Unheil anzurichten. So versuchte man auch während der Hexenverfolgungen die Katzen auszurotten. Jeder, der eine Katze besaß, musste fürchten mit Hexerei in Verbindung gebracht zu werden - und so konnte eine Katze ihrem Besitzer tatsächlich Unglück bringen.

Die schwarze Katze von links bedeutete noch größeres Unheil, den links gilt seit jeher als die "schlechte Seite". Deswegen bedeutet "linkisch" auch falsch und daher versuchte man lange auch Linkshänder umzutrainieren auf die rechte Seite - zum Glück sind diese Zeiten vorbei!
Quelle: iq.lycos.de/qa/show/653619/Woher-kommt-der-Aberglaube...
Kater Othello ist bei den Schwestern sehr beliebt, sieht man seinem Ranzen/dicker, fetter Bauch an...

Immer wieder entweicht einem geborenen Preussen beim Schreiben sein neuer Heimatdialekt.
Ranzen. Sodele, Jetzetle...
Wenn's geschmeckt (gerochen) hätt, hätt i's net gefresse...
Sodele, jetzetle hab i aber grad genug gschriebe, jetzetle hab i Durscht...

... link (4 Kommentare)   ... comment


Dienstag, 6. Januar 2009
Koinboin hält die Nachtwache auf Trapp
Höchstquote Koinboins ist die dreite Anrufung der Nachtwache in einer Nacht.

Koinboin ist zweimal Schuld, wegen im Schlaf unbeabsichtigen Berührens des Notrufknopfes.

Koinboin wacht plötzlich auf und die Nachtwache steht vor Koinboins Bett und fragt, was los sei. Normalerweise was nicht angebunden ist, aber jetzt liegt der Fall anders. Koinboin kann verschlafen nichts erklären, nur sich entschuldigen und Besserung geloben.

Macht nix und die Nachtwache ist im Dunst von Koinboins Verschlafenheit verschwunden; ...wer reitet so spät durch Nacht und Wind...

Eine Stunde später. Koinboin wacht auf. Die Notrufleuchte strahlt still vor sich hin. Und schon reisst Koinboin sein Rutschbrett an sich und rutscht behende mit beide Hände auf seinen Rollstuhl und peest los zur Notrufausdrückstelle am Wohnungseingang. - Geschafft. Koinboin hat der Nachtwache einen Weg erspart.

Weitere vier Stunden später. Koinboin steht auf und macht seine Morgentoilette. Zack, ohne Vorwarnung ist der Strom, das Licht weg. Kurzschluss. Kommt öfter vor.

Was ist zu tun? Natürlich, die Nachtwache.

Koinboin sucht seine Taschenlampe, findet sie und drückt an der Notrufausdrückstelle am Wohnungseingang die Notruftaste und wartet vor seinem Appartement.

Beim Warten kommen Erinnerungen hoch. Ähnliche Situation, Koinboin brauchte die Nachtwache. Sonst ist’s immer ein Zimmernachbar Koinboins, der Quälgeist. Nach fünfunfvierzig Minuten kommt die Nachtwache, entschuldigt sich und sagt, es sollte den Zimmer-
nachbarn treffen, wegen der Verspätung, von wegen Strafe und so.

Diesmal nicht. Die weibliche Nachtwache kann im Sicherungsschrank das Licht schnell wieder in Gang und auf Trapp bringen. Hoppla, was die alles können müssen. Hochachtung...

So kann nun endlich kann der neue Tag beginnen...

... link (2 Kommentare)   ... comment


Montag, 5. Januar 2009
Koinboin sein Pfundstück

Gefunden beim Schneegestöber-Stöbern.

Nun, hier ist alles weiss - die ganze Welt weiss. Wer weiss, wie lange weiss weiss bleibt. Weise Voraussage - nicht lange...

Die Amsel sitzt schwarz im weissen Baum. Wenn sie auffliegt und der Zweig ihr nachwinkt, ist der Vogel grau und der Zweig nicht mehr weiss.

Quelle: www.brigittefuchs.ch/serendipity/index.php?/
archives/...

Fellbachs Neckname: Moie'käfer = Maikäfer

Nach einer Schwanksage soll ein Herzog von Württemberg diesen Namen geprägt haben: Anläßlich einer Jagd im "Hasenheg" im Schmidener Feld versammelten sich die Fellbacher Treiber im einheitlichen Festgewand in Reih und Glied vor dem Rathaus. Der Herzog belustigt: "Einer sieht dem andern gleich, wie die Maikäfer."

Für die Fellbacher wurde "Moie'käfer" zum Ehrennamen; "Reingeschmeckte" wurden herablassend "Engerlinge" genannt.

Die Maiäfer haben nur eine Lebensdauer von 4 bis 7 Wochen. Das Männchen stirbt nach der Begattung, das Weibchen nach der Eiablage. Nach vier bis sechs Wochen schlüpfen die Engerlinge.
Frischgeschlüpfte Engerlinge benötigen vier Jahre, bis sie eine vollständige Metamorphose zum geschlechtsreifen Tier durchgemacht haben.

Anders: Einem Bäcker, der die am Morgen erstarrt aufgelesenen Maikäfer im Backofen zu Tode bringen wollte, flogen diese, belebt durch die Wärme, davon.

Anders: Bei ihrer Arbeit in den Weinbergen nähmen die Fellbächer sich beim geschäftigen Hin- und Hereilen in ihren braunen Kitteln wie Maikäfer aus.

Anders: Hoope' (Hape= gekrümmtes Rebmesser) entstanden durch die vorwiegende Beschäftigung als Wengerter.

Anders: Fehlbach: nach einem alten Geschichtenbuch: "Weil da kein fließend Wasser oder Bach läuft, müssen die Bauern in der Mühle zu Cannstatt oder Waiblingen mahlen lassen. So heißt der Ort mit Recht Fehlbach"; Veränderung des Namens zum Zwecke der Herabsetzung.

Fellbach-Schmiden
Lerchefanger oder Wicke'buschele oder Wicke'bäuch
Durch Lage im Getreidegebiet bestimmt: Fang der Lerche als Schädlinge und Fleischzutat; Wicken als Unkraut, Gründüngung, Hühnerfutter, Gemüse und Suppenzutat.

Fellbach-Oeffingen
Kreuzköpf: Als Katholische in evangelischer Umgebung wegen der Sitte, sich zu bekreuzigen.
(Der Spottname wurde häufig für Katholiken gebraucht, während die Protestanten als "Lutherböcke" beschimpft wurden).

Quelle: www.thomas-scharnowski.de/rmnick/nickorte.htm

Während Maikäfer nur vier bis sieben Wochen leben, schaffen es die Moie'käfer schon mindestens seit 1121 als Velbacher oder seit 1357 als Velebacher oder seit 1800 als Fehlbacher oder seit 1888 als Fellbacher.

Bleibt die Engerlingsfrage. Koinboin ist Bürger Fellbachs seit 1960. Also müsste rein gefühlsmässig die vollständige Metamorphose zum Geschlechtsreife vollzogen sein. - Caramba, Koinboin ist selbsternannter Moie'käfer. Angefangen hat’s eigentlich schon mit der Feuerwehrabgabe 1960. Vierzig Deutsche Mark waren fällig, ohne Erbarmen bei Nochnicht-Koinboin dem Studenten.

... link (0 Kommentare)   ... comment