Mittwoch, 17. Dezember 2008
KeinBein findet Kuriositäten (Die Erste):
Andy: "Ey, wo is denn der alte Schluckspecht Paule schon wieder?"
Peter:" Kein Plan, der betet bestimmt schon wieder den Porzellangott an."
www.mundmische.de/entry/show/338/


Oh, du dickes Ei

Der Super-DAU! ([D]ümmster [A]nzunehmender [U]ser)
ruft eines Tages bei einer PC-Hotline an.

Telefon: Klingel, kling kling.

Hotline: Hotline, guten Tag.

DAU: Guten Tag, mein Name ist Epel. Ich habe da ein Problem mit meinem Computer.

Hotline: Welches denn, Herr Ekel?

DAU: Auf meiner Tastatur fehlt eine Taste.

Hotline: Welche denn?

DAU: Die Eniki-Taste!

Hotline: Wofür brauchen Sie denn diese Taste?

DAU: Das Programm verlangt diese Taste.

Hotline: Was ist das denn für ein Programm?

DAU: Das kenne ich gar nicht. Aber es will, daß ich die Eniki-Taste drücke. Ich habe schon die STRG-, die ALT- und die Groß-Mach-Taste ausprobiert, aber da tut sich nichts.

Hotline: Was steht denn auf Ihrem Monitor?

DAU: Eine Blumenvase.

Hotline: Nein, ich meine, lesen Sie mal vor, was auf Ihrem Monitor steht.

DAU: Haischkrien!

Hotline: Nein, Herr Epel, was auf Ihrem Schirm steht, meine ich.

DAU: Moment, der hängt an der Garderobe ...

Hotline: Herr Epel ...!

DAU: So, jetzt habe ich ihn aufgespannt ... da steht aber nichts drauf!

Hotline: Herr Epel, schauen Sie mal auf Ihren Bildschirm und lesen Sie mir mal genau vor, was da geschrieben steht.

DAU: Ach so, Sie meinen ... oh, Entschuldigung. Da steht: "Please press any key to continue!"

Hotline: Ach, Sie meinen die "any-key-Taste". Ihr Computer meldet sich auf Englisch.

DAU: Nein, wenn der was sagt, piepst er nur.
Hotline: ... Drücken Sie mal die Enter-Taste.

DAU: Isses wahr! Jetzt geht's. Das ist also die Eniki-Taste! Das können die aber auch draufschreiben! Vielen Dank und auf Wiederhören!

Hotline: ...??????... Bitte, bitte, keine Ursache.
Quelle: www.personal.uni-jena.de/~dps/dau.html

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Dienstag, 16. Dezember 2008
Wetterhut - sturmerprobt
Gestern war meine Tochter da und hat mir meinen Hut mitgebracht, an dem viele Erinnerungen hängen.

Zwei Erlebnisse will ich erzählen:

1. Ende der 70er Jahre bin ich entgegen meiner sonstigen
Gewohnheit nicht mit der S-Bahn, sondern mit dem Eilzug gefahren.

Morgens war's regnerisch, also Hut auf, nachmittags war's fürchterlich warm. Demzufolge habe ich meinen Hut auf der Heimfahrt ins Gepäcknetz gelegt, ihn aber beim Aussteigen vergessen.

Noch auf dem Bahnsteig, der Zug fuhr gerade an, fährt mir der Schreck durch die Glieder. Mein Hut fährt ohne mich weiter von Bad Cannstatt in Richtung Trier.

Ich war noch nie in Trier, aber mein Hut.

Eine Vermistenanzeige brachte ihn mir nach 14 Tagen zurück. Mensch war ich glücklich.

2. Anfang der 80er Jahre. Regnerischer Tag. Nachmittags
steige ich aus der S-Bahn in Fellbach aus. Hut auf dem Kopf, Regenschirm aufgespannt. Eine Menschentraube wälzt sich die Treppe zur Bushaltestelle hinunter.

Plötzlich ein gewalttätiger Windstoss, mein Hut fliegt weg, mein Regenschirm klappt um, ich kämpfe mit dem Regenschirm, kann ihn bändigen und in die Aktentasche stecken. Grosse Preisfrage: Wo ist mein Hut?

Ich hab ihn überall gesucht, an der Bushaltestelle.
Nicht zu finden. Vielleicht hat ihn einer mitgenommen.
Bange Frage, kriege ich meinen Hut zurück.

Tagelang habe ich morgens und nachmittags sehnsüchtig nach meinem Hut Umschau gehalten. Nichts zu machen, er war weg.
Doch eines Tages, morgens, schau ich hinter Bank an der Bushaltestelle. Und siehe da, zerknautscht lag er seelenruhig da, als wollte er sich ausruhen von der Stürmischen Flugeinlage. Ausser dem fehlenden Schweissband fehlte ihm nichts. So kam er in den Kleiderschrank.

Jetzt, nach über 20 Jahren, ist er auch wieder aufgetaucht.

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Montag, 15. Dezember 2008
Es gibt keine Spatzen mehr
Gemeint sind die Sperlinge, nicht die Spätzle. Wobei Spatzen auch Spätzle (= kleine Sperlinge) sein können.

Kartoffelschnitz und Spatzen - wär auch komisch Kartoffelschnitz und Sperlinge (Zur Zubereitung wird eine kräftige Rinderbrühe mit Ochsenfleisch und Suppengrün gekocht. Das Fleisch wird in Würfel geschnitten und mit gekochten Kartoffeln und Spätzle auf einem Teller angerichtet. Die heiße Brühe wird darüber gegossen und mit in Butter goldbraun gebratenen Zwiebeln
serviert.). - Lecker.

Heute gibts Gaisburger Marsch (auch genannt Verheierte (Verheiratete Kartoffeln mit Spätzle), Böckinger Feldgeschrei oder Kartoffelschnitz und Spätzle).

Der Name „Gaisburger Marsch" soll daher rühren, dass im 19. Jahr- hundert Stuttgarter Offiziersanwärter eine Vorliebe für einen kräftigen Ochsenfleischeintopf mit Spätzle und Kartoffeln entwickelten, welcher in der im nahen Gaisburg befindlichen Gaststätte „Bäckerschmide" serviert wurde. Da die Offiziersanwärter auf dem Weg von der Berger Kaserne in dieses Wirtshaus eine gewisse militärische Marschordnung einhalten mussten, trug das Gericht letztlich den Namen „Gaisburger Marsch".

Aber zurück zu den Spatzen, den Sperlingen.

Es ist kein Wunder, wenn den Vögeln die Lebensgrundlage entzogen wird. Das gilt nicht nur für Spatzen, sondern allgemein für die einheimischen Vögel.

Vögel brauchen dichtes Buschwerk und Bäume, wo sie vor Nesträubern geschützt sind. Durch die Flurbereinigungen und Ausweisung von neuen Baugebieten wurde die Lebensgrundlage für viele Vogelarten zerstört. Durch Neubepflanzung mit einheimischen Hecken und Büschen könnte wieder etwas mehr Leben in die Gärten kommen.

In den letzten Jahrzehnten haben Häusersanierungen und Fassadenversiegelungen dazu geführt, dass der Haussperling immer weniger Nistplätze findet. Vor allem in den Städten ist er zunehmend seltener anzutreffen. Der europäische Bestand wird zwar noch auf 180 Millionen Brutpaare geschätzt (für Deutschland werden 7,8 Millionen Brutpaare genannt), dennoch gehen Tierschützer davon aus, dass sich der Bestand seit Anfang der 1970er Jahre halbiert hat, was auch auf den bereits erwähnten Rückgang des Nahrungsangebots zurückzuführen ist. Aufgrund dieser deutlichen Entwicklung wurde der Haussperling vom NABU zum Vogel des Jahres 2002 gewählt.

Es liegt auch zum Teil daran, das unsere Bauern nicht mehr in den Dörfer leben sondern auf den Feldern. Durch den Transport von der Ernte fiel oft kleinere Mengen auf die Wege und Straßen der Ortschaften, und so lebten die Spatzen dort gerne. Heute sind diese Wege sauber und die Spatzen suchen sich die Nahrung wieder auf dem Feld.

Ich habe mal (vor ca. 2-3 Jahren) einen Bericht gelesen, in dem stand, dass es eine Belohnung (von 10.000 Euro) gebe für denjenigen, der herrausfinden würde, warum die Spatzen vom Aussterben bedroht sind. Ausserdem sind die Spatzen auf der Roten Liste, da ihre Population jährlich um 20% zurückgeht!

Resumee: Ich weiss ja nicht, wo du rausguckst, bei mir sind noch immer hunderte, die werden doch nicht etwa alle zu mir gekommen sein, weil ich so gut zu ihnen bin????

Ist nicht alles auf meinem Mist gewachsen, sondern stammt
von http://de.answers.yahoo.com/question/...

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